zurück  
Unser Schulprogramm

 

     
 

Eine Schule öffnet sich

 
 
 
 
Leoschule Lünen
Städt. Kath. Grundschule
Hubertusstr. 3
44532 Lünen
Tel.: 02306/14298
Fax: 20380
 
   
 

Inhalt

1. Was uns trägt
1.1 Katholische Grundschule
1.2 Offene Ganztagsschule
1.3 Kooperation mit Eltern

2. Wie wir arbeiten
2.1 Teamarbeit
2.2 Selbstgesteuertes Lernen
2.3 Förderkonzepte
2.4 Neue Medien
2.5 Englisch im 3. und 4. Schuljahr
2.6 Italienischunterricht (MSU)
2.7 Lehrerausbildung
2.8 Gemeinsamer Unterricht-GU
2.9 Von der Kindertagesstätte zur Grundschule
2.10 Flexible Schuleingangsphase
2.11 Wahlmöglichkeiten im Fach „Sport“
2.12 Arbeitsgemeinschaften
2.13 Und nach der Grundschule …

3. Was wir gemeinsam erleben
3.1 Der erste Schultag
3.2 Herbstprojekt und Kartoffeltag
3.3 Advent
3.4 Karneval in allen Klassen
3.5 Musikalischer Start in die Ferien
3.6 Schulgottesdienst
3.7 Außerschulische Lernorte
3.8 Mehrtägige Klassenfahrt
3.9 Radfahrausbildung
3.10 Schulprojekte
3.11 Abschlussfeiern

4. Förderverein

5. Das Kollegium und MitarbeiterInnen

 
   
  1. Was uns trägt   
   
  1.1 Katholische Grundschule  
  Die Leoschule ist eine städtische Grundschule, die auch den Status einer Bekenntnisschule des katholischen Glaubens ( Art. 12 Abs. 3 und 6 LV ) besitzt.  
 
 
 

Als katholische Grundschule leistet sie Erziehung und Unterricht aus christlicher Überzeugung.

Die Leoschule als katholische Grundschule …..

…. versteht sich als Schule, in der Menschen in christlichem Geist miteinander leben und lernen und den katholischen Glauben erfahren können.

…. leitet zu ökumenischem Denken und Handeln und so zu Toleranz an.

…. verdeutlicht unsere Welt als bewahrenswerte Schöpfung Gottes.

…. setzt auf die gemeinsame Basis von Eltern und LeherInnen. Eltern, die ihr Kind bei uns anmelden, bejahen die besondere Zielsetzung und bekenntnismäßige Ausrichtung. Deutungs- und Orientierungsbasis ist der Glaube für Erziehung und Bildung.
Erziehung gelingt am besten, wenn Eltern und Lehrer in den Erziehungszielen übereinstimmen.
Lehrkräfte müssen dem entsprechenden Bekenntnis angehören, um an unserer Schule unterrichten zu können.

…. ergänzt ihr vielseitiges Schulleben

- durch die Feier kirchlicher Feste,
- durch Umgang mit Symbolen und Zeichen des Glaubens,
- durch die Pflege religiöser Bräuche,
- durch die Anleitung zu Stille und Besinnung,
- durch Singen und Beten und
- durch die Feier von Schulgottesdiensten.

…. vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, soziale Kompetenz und Verantwortungsbereitschaft. Durch erziehenden Unterricht fördertsie gleichzeitig das Urteilsvermögen und den verantwortlichen Umgang mit dem Gelernten.

… bereitet durch den Pastor und den Pastoralreferenten die Kinder der 3.Jahrgangsstufe auf den Empfang der 1. Heiligen Kommunion vor.

 
   
  1.2 Offene Ganztagsschule  
 
Lernen – Fördern – Spielen
 
 
 
 

Seit dem Schuljahr 2004/05 besteht an der Leoschule das Angebot der offenen Ganztagsschule unter der Trägerschaft des Caritasverbandes Lünen.

Betreut werden Kinder aller Jahrgänge (1 bis 4) täglich von 10.40 Uhr – 16.00 Uhr durch das Personal der OGATA. In den Ferien sind die Betreuungszeiten täglich von 8.00 Uhr – 16.00 Uhr (ausgenommen 3 Wochen Sommer- und 1 Woche Weihnachtsferien).

Zunächst wurde die OGATA für 2 Gruppen a 25 Kinder geplant. Doch auf Grund der starken Nachfrage musste zum Schuljahr 2005/06 eine dritte Gruppe eröffnet werden.

Für die OGATA stehen ein Speiseraum mit Küche für das tägliche Mittagessen, Räume für die Hausaufgabenbetreuung und Räume für Spiele und weitere Aktivitäten zur Verfügung. Ein eigens für OGATA angebauter Gruppenraum wird als Raum für ruhiges Spiel gemütlich gestaltet, wobei unsere Schülerbücherei in diesen Raum integriert wird und dieser dann als Bücherei und Leseraum genutzt werden kann. Dies ist ein praktisches Beispiel der guten Zusammenarbeit von OGATA und Schule. Diese positive Vernetzung wird fortgeführt in regelmäßigen Treffen zwischen der Leitung der OGATA und der Schulleitung zwecks gegenseitiger Informationen und Absprachen, ebenso durch Gespräche mit den Lehrern und Lehrerinnen der Kinder.
Neben der Betreuung der Hausaufgaben und zahlreicher Angebote zur Förderung des freien Spiels, zum Malen, Basteln, Zeichnen, Werken, findet für die Kinder jeden Tag in Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern ein weiteres Angebot statt. Hier finden die Bereiche Sport, Musik, Kunst, Tanz und Bewegung und Yoga ihren Platz.
Mit viel Freude führten die Kinder der OGATA auf unserem letzten Schulfest das Musical „Der Regenbogenfisch“ auf, das in den Gruppen Musik und Kunst vorbereitet wurde.

 
   
  1.3 Kooperation mit Eltern  
 

Elternbeteiligung ist notwendig, damit die Schule ihre aufgaben in vollem Umfang erfüllen kann. Neben dem obligatorischen Engagement im Rahmen der Schulmitwirkungsorgane wie Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft und Schulkonferenz gibt es ein großes Betätigungsfeld für die Eltern:

° Unterstützung beim Schwimmunterricht
° Einsatz bei den Bundesjugendspielen
° Hilfe bei der praktischen Radfahrausbildung
° Begleitung bei Unterrichtsgängen und Ausflügen
° Nikolausfeste
° Grillabende
° Spielnachmittage
° Vorbereitung und Durchführung von Abschlussfeiern
° Bauwagen
° Büchereibetreuung
° Renovierung der Klassenräume

 
  Elternstammtisch
LehrerInnen und Eltern können oftmals unterschiedliche Interessen und Erwartungen in Bezug auf Schule haben. Diese unterschiedlichen Positionen werden sehr schnell deutlich, wenn es um die Planung und
Durchführung von konkreten Vorhaben außerhalb des eigentlichen Unterrichts geht.
Die Elternstammtische bieten eine gute Gelegenheit, um Erfahrungen auszutauschen und in entspannter Atmosphäre gemeinsam zu diskutieren. Vorhaben der einzelnen Klassen werden besprochen und mit Inhalt gefüllt. Daran nehmen die Klassenlehrer auch teil. Dabei bleibt natürlich genügend Zeit für private Plaudereien.

 
 

Elterninitiative
Ohne engagierte Eltern wäre die traditionelle mehrtägige Klassenfahrt der 4.Jahrgangsstufe schon nicht mehr finanzierbar. Durch aktiven Verkauf von Speisen und Getränken bei Einschulungsfeiern, Elternsprechtagen oder Schulfesten erwirtschaften die Eltern einen Teil der Fahrtkosten zum Nutzen aller Schüler. Diese und andere Formen von Spenden und ehrenamtlichen Leistungen machen aber nur einen Teil der Elternarnbeit aus.

Alle Eltern sind aufgefordert, Initiative zu zeigen und sich zu engagieren bei

° Einbringung von Wissen und Erfahrung ins Schulleben
° Zusammenarbeit und Hilfestellung von schulischen Projekten
° Kommunikationsförderung aller am Schulleben Beteiligter.

Jede Form von Elterninitiative ist herzlich willkommen, um mit neuen Ideen und Engagement die Leoschule weiterzuentwickeln.

 
   
  2 Wie wir arbeiten  
   
  2.1 Teamarbeit  
 

In der Leoschule arbeiten LehrerInnen in den einzelnen Jahrgangsstufen in Teams zusammen. Lerninhalte und Unterrichtsmethoden werden von allen in der entsprechenden Jahrgangsstufe unterrichtenden KollegInnen gemeinsam erarbeitet und in den einzelnen Klassen umgesetzt. Hierbei finden natürlich die speziellen Rahmenbedingungen innerhalb eines Klassenverbandes sowie die pädagogische Freiheit des einzelnen Lehrers besondere Berücksichtigung.

Nachdem ein Unterrichtsthema festgelegt ist, tragen alle LehrerInnen des Teams Ideen und Materialien zusammen. Aus diesem Fundus schöpfen sie die für ihre Klassen adäquaten Unterrichtsmittel. Begleitend zur Unterrichtseinheit und besonders nach deren Abschluss werden die erzielten Ergebnisse im Team diskutiert und Verbesserungsmaßnahmen eingeleitet.

Ein entscheidender Baustein zur Qualitätssicherung unseres Unterrichts sind die regelmäßigen Parallelarbeiten.
Durch diese Arbeitsweise erhält jedes Teammitglied einerseits zusätzliche Anregungen zur Unterrichtsgestaltung, andererseits erfährt es eine Rückmeldung zu den eigenen Unterrichtsideen bzw. deren Umsetzung in anderen Klassen.

 
   
  2.2 Selbstgesteuertes Lernen  
 

Die SchülerInnen kommen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen zur Schule. Daher gilt es, den Unterricht so zu organisieren, dass jeder da abgeholt wird, wo er steht. Dies erfolgt über den Stundenplan, in dem Förderstunden vorgesehen sind (äußere Differenzierung).
Wesentlicher ist jedoch die innere Differenzierung. Hier wird der Unterricht so gestaltet, dass er das individuelle Arbeitstempo und Lernvermögen des einzelnen Kindes berücksichtigt. Es bieten sich zum Beispiel folgende Unterrichtsformen an:

- Tages- und Wochenplan
- Lernen an Stationen
- Werkstätten

Hierbei gibt es für alle Kinder verbindliche Pflichtaufgaben und Zusatzangebote, die frei ausgewählt werden können. In einem vorgeschriebenen Zeitraum wählen die Schüler die Reihenfolge der zu bearbeitenden Aufgaben selbst aus, wodurch sie zu einem individuellen Arbeitsrhythmus finden und gleichzeitig das selbständige Lernen trainieren. Auch besteht je nach Aufgabe die Möglichkeit, die Sozialform
(z.B. Partner-, Einzelarbeit) frei zu wählen, um dadurch das gemeinsame Lernen und das gegenseitige Helfen zu fördern.

 
   
  2.3 Förderkonzepte  
 

Jedes Kind kommt mit seiner eigenen Lebensgeschichte und mit ganz unterschiedlichen Lernvoraussetzungen in die Schule. Da die Aufgabe der Grundschule nun darin besteht, diesen individuellen Voraussetzungen gerecht zu werden, sie zu berücksichtigen und angemessen zu fördern, nimmt für uns die ständige Weiterentwicklung unseres Förderkonzeptes einen hohen Stellenwert ein. So beschäftigen wir uns zur Zeit mit Förderdiagnostik und der Entwicklung von Förderplänen und dem Rechtschreibkonzept nach Sommer-Stumpenhorst. Hieraus
resultieren Maßnahmen zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler.

Im Mathematikunterricht lernen die Kinder
- sich mit mathematischen Problemen auseinander zu setzen
(entdeckendes Lernen)
- Fragestellungen zu finden
- Aussagen auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen
- Lösungen zu suchen und zu begründen
- Rechengesetze anzuwenden.

Rechnen ist wichtig, nach wie vor lernen die Kinder den Umgang mit den vier Grundrechenarten, sowohl mündlich als auch schriftlich.

Aber Mathematikunterricht ist mehr als zählen und rechnen. Durch die Auseinandersetzung mit Formen, Körpern und räumlichen Verhältnissen lernen die Kinder sich in ihrer Umwelt zu orientieren.

Die an der Leoschule vorhandenen didaktischen Materialien machen mathematisches Entdecken und Lernen mit allen Sinnen möglich.

Seit Jahren nehmen Schüler aus dem 4.Jahrgang mit großem Erfolg am landesweiten Mathematikwettbewerb teil.

 

 
   
  2.4 Neue Medien  
 

Das Medienkonzept unserer Schule steht unter dem Motto “In fernen Zielen denken- in machbaren Zielen handeln“. In diesem Sinne bauen wir die drei Eckpfeiler „Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler – Fähigkeiten des Kollegiums – Systemvoraussetzungen“ systematisch aus. Inzwischen ist jeder Klassenraum mit mindestens einem PC ausgestattet, unser nächstes Ziel ist die Vernetzung aller Computer untereinander und mit dem Internet.

 
 
 
   
  Das Kollegium erweitert über schulinterne und externe Fortbildungen sein Wissen über den Umgang mit neuen Medien. Für die Schülerinnen und Schüler soll die Arbeit am Computer über alle Schuljahre hinweg zunehmend ein selbstverständlicher Bestandteil von Unterricht sein. Dabei erfahren sie, dass der PC nicht nur ein Schreibgerät sein kann, sondern auch Kommunikationswerkzeug, Wissensvermittler, Anschauungsmittel, Fördermittel oder der Informationsrecherche und Gestaltung dienen kann. Das ausführliche Medienkonzept der Leoschule kann auf der Homepage unter www.leoschule-luenen.de
nachgelesen werden.
 
   
  2.5 Englisch im 3. und 4. Schuljahr  
 

Das vorrangige Ziel des Englischunterrichts in der Grundschule ist es, den Kindern die Möglichkeit zu geben, sich mit Freude und ihrem natürlichen Lernen folgend in der fremden Sprache auszudrücken.
So sollen sie erfahren, dass es sehr schnell möglich ist, sich auch mit zunächst mit nur wenigen Worten und Redewendungen zu verständigen.

Das natürliche Lernen geschieht im Wesentlichen durch ein ständiges Hören der englischen Sprache (geleistet durch den Lehrer und durch von Muttersprachlern gesprochene Textbeiträge). Stark unterstützt wird dieses durch Mimik und Gestik, die das Erfassen neuer Begriffe sehr erleichtert. Insgesamt entwickeln die Kinder so ein „Sprachgefühl“ für die englische Sprache.

Die Kinder werden im Unterricht auch immer wieder dazu animiert, selbst zu sprechen ( v.a. in Rollenspielen ) und Aufforderungen zu befolgen, wodurch sie zeigen können, ob sie das Gehörte verstehen und anwenden können. Begleitet wird dieses immer durch eine positive Rückmeldung, welches die Selbstsicherheit im Gebrauch und die Freude an der englischen Sprache fördert.

Daneben werden immer wieder kleine Projekte realisiert (z.B. eine Zirkusaufführung), die den Kindern eine Chance gibt, zur Freude der Zuschauer ihr Gelerntes auch der Öffentlichkeit zu zeigen.

 
 
Das Unterrichtslehrwerk dieser Schule ist „Ginger“ . Es beinhaltet ein Schülerbuch mit Bildern, Bildergeschichten, Spielen, Songtexten und Reimen. Unterstützt wird dieses durch ein Arbeitsheft, indem die Kinder vor allem Schreiben, Zeichnen und Basteln können. Dabei entstehen persönlich wertvolle Produkte, die die Kinder in ihrerMappe sammeln.
 
 

Zusätzlich kommen Bildkarten und Wörterlisten zum Einsatz.
Diese Unterrichtsmittel greifen immer typische kulturelle Gebräuche der Engländer und anderer englischsprachiger Länder auf, sowie allgemeine, kindorientierte Themen (z.B. Essen, Kleidung, Schule, Computer).

Daneben werden immer wieder kleine Projekte realisiert (z.B. eine Zirkusaufführung), die den Kindern eine Chance gibt, zur Freude der Zuschauer ihr Gelerntes auch der Öffentlichkeit zu zeigen.


Die unterrichtenden Kollegen bemühen sich jedes Jahr um eine solche Aufführung, die den zukünftigen „pupils“ als erstes Kennenlernen des Englischunterrichts dient.

Durch diese vielfältigen Unterrichtsgegenstände wird ein sehr anwendungsbezogenes Lernen mit allen Sinnen erreicht, welches die Sprache in den Kindern fest „verankert“.

Das Lesen und Schreiben der englischen Sprache steht in der Grundschule noch im Hintergrund, u.a. weil die englische Schrift und Aussprache nicht lautgetreu ist.

 
   
  2.6. Italienischunterricht (MSU)  
 

Für alle schulpflichtigen interkulturellen * Kinder, die in Lünen und Umgebung wohnhaft sind, findet in der Leoschule donnerstags Italienischunterricht statt.

Bereits in den Klassen 1 und 2 erlernen die Kinder von Anfang an auch den Gebrauch der Schriftsprache. Dies ist dank der Entwicklung von Unterrichtsmaterialien für die Alphabetisierung möglich, die so konzipiert sind, dass der Unterricht im MSU Italienisch mit dem Erstleseunterricht in der Zweitsprache Deutsch abgestimmt werden kann.

 
 
 
 

Am Unterricht können auch deutsche Kinder, die über Grundkenntnisse der italienischen Sprache verfügen, teilnehmen.
Wer regelmäßig an diesem Unterricht teilgenommen hat, wird zu einer Sprachprüfung zugelassen. Sie ist auf der Anspruchshöhe aller Abschlüsse der Sekundarstufe I möglich. Das Ergebnis der Prüfung wird im Abschlusszeugnis bescheinigt. Eine mindestens gute Leistung in der Sprachprüfung kann eine mangelhafte Leistung in einer Fremdsprache ausgleichen.

 
 

*Interkulturell ist, wer in zwei oder in mehr Sprachen lebt. Diese sind voneinander abhängig und untrennbar und bilden eine einzige Identitätseinheit: die Muttersprache.

 
   
  2.7 Lehrerausbildung  
  Die Leoschule hat eine lange Tradition in der Ausbildung junger LehrerInnen. Erfahrungsgemäß leben sich die LehramtsanwärterInnen schnell ein und sind gut in den Schulalltag integriert. Sie nehmen darüber hinaus an Projekten, Klassenfahrten und Ausflügen teil. Auch in die Elternarbeit werden sie mit eingebunden.
LehramtsanwärterInnen, MentorInnen und AusbildungskoordinatorInnen arbeiten eng mit Schule und Studienseminar zusammen.
Die Betreuung der LehramtsanwärterInnen bedeutet für die MentorInnen einen großen zeitlichen Aufwand, jedoch bringen die jungen LehrerInnen immer wieder neue Ideen, Methoden und Materialien mit in die Schule.
 
   
  2.8 Gemeinsamer Unterricht - GU  
 

Im gemeinsamen Unterricht (GU) werden einzelne SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Unterricht der Regelschule integriert. Dabei werden sie auch stundenweise individuell durch einen Sonderschulkollegen betreut.

Seit einigen Jahren wird auch an der Leoschule gemeinsamer Unterricht erteilt, dabei machen die Beteiligten positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den SonderschullehrerInnen und den jeweiligen Schulen.

 
   
  2.9 Von der Kindertagesstätte zur Grundschule   
 

Der Weg aus der „behüteten“ Atmosphäre der Kindertagesstätte in die neue Umgebung einer Grundschule ist für alle Beteiligten ein entscheidender Schritt.
Kinder und Eltern sehen diesem Ereignis oftmals mit gemischten Gefühlen entgegen.
Eine erste Hilfe bietet die Info-Veranstaltung für die Eltern der vierjährigen, gemeinsam vorbereitet von Kindertagesstätten und Schule.
Hier werden Aussagen getroffen, welche Lernvoraussetzungen Kinder haben müssen, um erfolgreich in der Grundschule mitarbeiten zu können.
Um den Übergang leichter zu gestalten, hat das Lehrerkollegium ein Konzept entwickelt, das die Zusammenarbeit zwischen Grundschule und Kindertagesstätten intensiviert und Möglichkeiten bietet, Grundschularbeit und LehrerInnen vor der Einschulung kennen zu lernen.
Mindestens einmal im Jahr werden die Erzieherinnen zu einem Gespräch mit Vertretern unserer Schule eingeladen. Hierbei werden Neuigkeiten ausgetauscht und Erfahrungen und Anregungen weitergegeben. Vor der Anmeldung haben die Kinder an einem Schnuppertag die Möglichkeit, die Leoschule kennen zu lernen. Während sie am Unterricht teilnehmen, haben ihre Eltern die Gelegenheit, Antworten auf erste Fragen zur Einschulung zu erhalten.

Noch intensiver wird der Kontakt nach der Schulanfängeranmeldung. Alle künftigen Erstklässler werden vor den Sommerferien an einem Vormittag in die Schule eingeladen.

 
   
  2.10 Flexible Schuleingangsphase   
  In der flexiblen Schuleingangsphase, die die Jahrgänge 1 und 2 umfasst, steht die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes im Mittelpunkt. Durch differenzierte Angebote und offene Unterrichtsmethoden wird auf die unterschiedlichen Lernausgangslagen der SchülerInnen Rücksicht genommen. Dies geschieht sowohl im jahrgangsbezogenen als auch im jahrgangsübergreifenden Unterricht. Laut Schulkonferenzbeschluss arbeitet unsere Schule weiterhin jahrgangsbezogen. Schrittweise ist aber eine Öffnung in verschiedenen Bereichen vorgesehen.
So soll nach Möglichkeit jahrgangsübergreifender Förderunterricht stattfinden. Um die Kinder in die für sie entsprechenden Gruppen einteilen zu können, findet in den ersten Wochen nach der Einschulung für die Schulanfänger ein differenzierter Anfangsunterricht statt. Sie werden in Kerngruppen (Klassenstärke) und Kleingruppen eingeteilt. Die Kleingruppen bieten die Möglichkeit, die individuelle Lernausgangslage eines jeden Kindes festzustellen, um eine optimale Förderung zu erreichen.
Weiterhin sollen in jedem laufenden Schuljahr zwei Projekte zu verschiedenen Themenbereichen angeboten werden. Während dieser Projektphase werden die SchülerInnen der Klassen 1 und 2 jahrgangsübergreifend unterrichtet.
 
   
  2.11 Wahlmöglichkeiten im Fach „Sport“   
  Die SchülerInnen der vierten Jahrgänge haben die Möglichkeit,
die ihnen zur Verfügung stehenden Sportstunden so aufzuteilen, dass einzelne Interessen berücksichtigt werden können.
Neben einer „normalen“ Stunde im Fach Sport können die Schüler
wählen zwischen:
 
 
 
 
o Schwimmen
o Handball
 
 
 
 
o Tennis

 
 

Auf diese Weise können die Kinder in unbekannte Sportarten hineinschnuppern und sich mit ihnen vertraut machen.
Dieses Wahlverfahren wird zu jedem Schulhalbjahr neu durchgeführt.

 
   
  2.12 Arbeitsgemeinschaften (AG)  
 

In Abhängigkeit von den vorhandenen Lehrerwochenstunden an unserer Schule, versuchen wir folgende Arbeitsgemeinschaften anzubieten:

Schulgarten AG
In dieser AG lernen die Kinder unseren Schulgarten mit seinen Pflanzen und Tieren kennen. Die Kinder erleben auch den Wechsel der Jahreszeiten und wie sich dieser auf Pflanzen und Tiere auswirkt. Situationen wie das Untersuchen einer Hand voll Erde, das Einsäen verschiedener Samen, das Entdecken der ersten Regenwürmer im Kompost oder Beobachtungen am Teich wecken den Forscherdrang und lassen die Kinder die Natur handelnd erfahren. Zur Erinnerung und Vertiefung halten sie ihre Untersuchungen und Beobachtungen in einem Schulgartenheft fest.

 

 
 

Theater AG
Wer möchte in seinem Leben nicht einmal in eine andre Rolle schlüpfen? Kinder, die dies gern tun, sind in der Theater – AG willkommen. Manches schauspielerische Talent wurde hier schon entdeckt!
Das ganze Jahr hindurch proben wir fleißig und haben viel Spaß dabei. Auch um Kostüme und andere Requisiten kümmern wir uns. Es freut uns ganz besonders, wenn wir unsere Stücke einem größeren Publikum vorführen dürfen. So wirken wir zum Beispiel bei der Einschulungsfeier der Erstklässler und bei anderen Anlässen tatkräftig mit. In der Adventszeit konnten wir bereits mehrfach
den Bewohnern des Seniorenzentrums St.Norbert durch unser Spiel ein wenig vorweihnachtliche Stimmung bereiten.

 

 
  Flöten AG
In der Flöten AG haben Kinder die Gelegenheit, erste Erfahrungen mit einem Musikinstrument zu machen. Erlernt wird das Spiel auf der Sopranblockflöte. Wir beginnen in einer Gruppe von ca. 12 Schülern mit einfachen Griffen. Rhythmische Übungen und das Kennenlernen der Notenschreibweise gehören natürlich dazu.
Nach einiger Zeit können die Kinder bereits kleine Melodien spielen. Wenn die Gruppe länger besteht, wagen wir uns auch an mehrstimmige Lieder heran. Bei Gottesdiensten und schulischen Feiern bringen wir unsere Stücke zu Gehör. Wir waren auch schon Gäste bei anderen Veranstaltungen.

 
 

Musik AG
Zur Erweiterung des Musikunterrichts können SchülerInnen der Klassen 2 – 4 einmal wöchentlich an einer einstündigen Musik AG teilnehmen.
Hier werden u.a. zusätzliche Lieder, Rhythmusübungen und Spiel mit Orffinstrumenten für musikalisch interessierte Kinder angeboten.
Die Aufgaben der einzelnen AGs bestehen u.a. in der Gestaltung der Einschulungsfeier, der Teilnahme an Schulgottesdiensten, der musikalischen Ergänzung der Theater AG – Aufführungen und in der musikalischen Gestaltung von besonderen schulischen Anlässen.
Seit zwei Jahren (2001) treten die SchülerInnen einer Musik AG bei der Verkehrserziehungsveranstaltung der Polizei für die Erstklässler aller Lünener Schulen im Hilpert-Theater.

 
  Gymnastik / Tanz AG
Um so richtig in Schwung zu kommen und zu heißen Rhythmen abzutanzen, können Jungen und Mädchen der 3. und 4. Jahrgänge die Gymnastik/Tanz AG besuchen.
Neben allgemeiner Rhythmusschulung werden einfache Tanzschritte, aber auch komplexere Bewegungsfolgen und Tänze erarbeitet, die auf Sommerfesten, Weihnachts- und Abschlussfeiern oder anderen Gelegenheiten den Zuschauern dargeboten werden.
 
 

Kunst AG
Die SchülerInnen haben in der Kunst AG die Möglichkeit, vielfältige Erfahrungen mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen und Arbeitstechniken zu sammeln. Deshalb arbeiten wir mit unterschiedlichen Materialien wie Wasserfarbe, Ölkreide, Window-colours, Gips, Papier und Stoffen. Beim Erproben neuer Techniken, z.B. des Gipsgusses oder der Herstellung von Fantasiegebilden
und –figuren spielt die Gestaltung mit Alltagsmaterialien (Dosen, Zeitungspapier, Schuhkartons, Marmeladengläser, Plastikflaschen) eine wichtige Rolle.

 
 

Spiele AG
In der Spiele AG treffen sich Kinder der einzelnen Jahrgänge, um gemeinsame Erfahrungen im Spiel zu sammeln.
Hierbei geht es um gewinnen und verlieren können, teilen, zuhören, Spaß haben, gerechtes Handeln, Entscheidungen treffen und akzeptieren, Spielregeln erfinden und Vereinbarungen einhalten. Bei selbst entworfenen Spielen, Gesellschaftsspielen und Kartenspielen im Klassenraum oder Mannschaftsspielen auf dem Schulhof, ist man erstaunt, wie schnell eine Unterrichtsstunde umgehen kann.

 

 
 

Literatur AG
Die Literatur AG wird von vielen Kindern gerne besucht. Ganz verschiedene Inhalte sind möglich und werden auch durchgeführt. So lernen die Kinder die wichtigsten Angaben zum Buch kennen, wie Autor, Titel und Verlag usw..
Über das Vorstellen ihres derzeitigen Lieblingsbuches oder der favorisierten Geschichte sowie einer kurzen Inhaltsangabe für die anderen AG-Teilnehmer, wird dann z.B. in der Gruppe eine Kurzbiographie über die besprochenen Autoren erarbeitet. Andere Bücher dieser Schriftsteller werden zusammengestellt (z.T. in der Schülerbücherei unserer Schule) oder auch von den Kindern mitgebracht und zum Schmökern bereitgestellt.

Ein anderes Mal lesen die Kinder gemeinsam in der Literatur AG ein Buch/eine Geschichte und sprechen dann über den Inhalt bestimmter Abschnitte oder Textstellen, die sie gut, spannend, lustig o.ä. finden. Sie denken über aussagekräftige Kapitel/Abschnitte nach, ziehen daraus Schlüsse zu ihrem eigenen Erleben oder vergleichen mit ähnlichen Situationen in anderen Werken der Kinderliteratur.

 
   
  2.13 Und nach der Grundschule...  
 

Im Unterricht der Klasse 4 wird auf den Schulwechsel intensiv hingearbeitet. Zum Beispiel werden die Schüler über Rollenspiele und Geschichten darauf vorbereitet, wieder die „Kleinsten“ zu sein.

Auf einer Informationsveranstaltung zu Beginn des 4.Schuljahres stellt der Schulleiter die Ziele und Inhalte der weiterführenden Schulen vor. Noch im 1. Halbjahr findet ein Elternsprechtag mit einer ausführlichen individuellen Beratung über die weitere schulische Laufbahn des Kindes statt.

Wesentliche Grundlagen hierfür sind Kriterien wie:

° Schulleistungen
° Ausdauer und Freude am Lernen
° Arbeitsverhalten
° Leistungsbereitschaft


Mit dem Halbjahreszeugnis Ende Januar wird die begründete Empfehlung in schriftlicher Form an die Eltern herausgegeben als Bestandteil des Zeugnisses.

Ferner bieten die meisten weiterführenden Schulen der Sekundarstufe I Tage der offenen Tür für Kinder und Eltern an, dabei werden konkrete Informationen zu den einzelnen Schulen gegeben.
Einige weiterführende Schulen laden unsere Viertklässler zum Schnuppern ein.
Häufig besuchen zukünftige Klassenlehrer der weiterführenden Schulen unsere 4.Schuljahre um erste Kontakte zu knüpfen. So wird den Kindern der Übergang zur neuen Schule erleichtert.

 
   
  3. Was wir gemeinsam erleben  
  Das Schulleben wird über den Unterricht hinaus durch zahlreiche Aktivitäten bereichert, die auch oft am Nachmittag stattfinden. Hier wäre zum Beispiel zu nennen: ABC-Fest, Weihnachtsbasteln mit Eltern, Adventsfeiern, Grill- und Spielnachmittage, Jahresabschlussfeiern,…  
   
  3.1 Der erste Schultag  
  Endlich ist der große Tag gekommen. Er beginnt für Kinder, Angehörige und LehrerInnen mit einem gemeinsamen feierlichen Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche.
Anschließend findet die Einschulungsfeier statt, bei der die Musik AG ein Theaterstück aufführt. Danach geht es endlich mit den farbenfrohen Schultüten in die Schule und in die einzelnen Klassen. Die Eltern haben während dieser Zeit bei einer Stärkung die Gelegenheit zum Plausch.
Mit einer ersten kleinen Hausaufgabe im Ranzen endet der erste Schultag.
 
   
  3.2 Herbstprojekt mit Kartoffeltag  
  In der Woche vor den Herbstferien zieht die Natur in die Schule ein. Je nach Schwerpunkt wird die Pausenhalle herbstlich dekoriert. Auf der Bühne können die Kinder mit allen Sinnen den Herbst erfahren. Sie sehen u.a. das gefärbte Laub, riechen die reifen Früchte und ertasten unterschiedliche Waldfrüchte.
In den einzelnen Klassen werden herbstliche Themen fächerübergreifend erarbeitet, z.B. Igel, Obst, Gemüse, Getreide, vom Korn zum Brot, Kartoffel …
Eine feste Tradition ist der Kartoffeltag am letzten Schultag vor den Herbstferien.
 
 
 
  An diesem Tag geht es im Schulgarten heiß her: Schulleiter und Hausmeister schwitzen am Kartoffelfeuer und sorgen dafür, dass jedes Kind in den Genuss eines gebratenen Erdapfels kommt.
Auch in den Klassen herrscht rege Betriebsamkeit:
Hier werden die passenden Beilagen zubereitet, Loblieder auf die „dolle Knolle“ gesungen, gedichtet, gemalt, gebastelt und gespielt. Hin und wieder lässt es sich selbst der „Kartoffelkönig“ nicht nehmen, an diesem Tag zu erscheinen.
In einem gemeinsamen Abschlusssingen begleitet der Kartoffelboogie alle in die wohlverdienten Ferien.
 
   
  3.3 Advent  
 

Richtig still wird es im Advent. In dieser Zeit wird sich ganz bewusst gegen die Hektik, Betriebsamkeit und das Konsumdenken der Umwelt abgegrenzt, um den eigentlichen Sinn der Weihnachtszeit in den Vordergrund treten zu lassen.
Äußerlich werden mehrere Zeichen gesetzt:

° das ganze Schulgebäude wird von den SchülerInnen geschmückt
° im Schulgebäude leuchten in allen Klassen Kerzen und ein großer Adventskranz empfängt alle mit strahlenden Lichtern beim Betreten des Gebäudes
° meditative Musik erklingt

Die SchülerInnen begeben sich sofort in ihre Klassen, sobald
sie zur Schule kommen. Dieser offene Unterrichtsbeginn ermöglicht eine individuelle Einstimmung auf den Tag.
Durch die Adventszeit begleitet Kinder und LeherInnen ein gemeinsames Singen in der Pausenhalle.
Mit Spannung und Freude wird der Nikolaus erwartet, der stets
Überraschungen bereithält.
Plätzchenduft breitet sich bis in den letzten Winkel des Gebäudes aus. Überall wird fleißig gebastelt, um die Familie mit kleinen Geschenken zu erfreuen.
In den letzten Wochen vor den Weihnachtsferien findet für alle Klassen ein Adventsgottesdienst statt.

 
   
  3.4 Karneval in allen Klassen  
 

In der Karnevalszeit steht an einem Tag die Schule Kopf.
Kinder, Lehrer, Schulleiter, Hausmeister kommen kostümiert zur Schule und feiern gemeinsam in allen Klassen. Den Abschluss und Höhepunkt bildet die große Schulpolonaise durch das Gebäude und auf dem Schulhof.
Leitgedanke ist gemeinsames Feiern und sich in der Schule wohl fühlen.

 
   
  3.5 Musikalischer Start in die Ferien  
  In der letzten Stunde vor den Ferien versammeln wir uns in der Pausenhalle oder auf dem Schulhof und starten mit Gesang gemeinsam in die Ferien.
Auch durch diese Aktion erleben wir uns als Schulgemeinde.
 
   
  3.6 Schulgottesdienst  
 

Für die Klassen 1 und 2 finden in der Herz-Jesu-Kirche über das Jahr verteilt vier Wortgottesdienste statt:

° Erntedank
° Advent
° Fastenzeit
° Schuljahresende


Die ReligionslehrerInnen dieser beiden Jahrgangsstufen planen und bereiten diese vor.
Bei der Durchführung werden die Kinder aktiv in die Gestaltung integriert (Rollenspiele, Fürbitten, Gebete, musikalische Beiträge).

Die Klassen 3 und 4 feiern jahrgangsbezogen einmal im Monat einen Schulgottesdienst, der die Themen des Religionsunterrichts noch einmal vertieft.

 
   
  3.7 Außerschulische Lernorte  
  Mehrmals im Jahr wird der Klassenraum durch außerschulische Lernorte ersetzt. Besonders intensiv arbeitet unsere Schule mit der Waldschule Cappenberg und mit der Ökologiestation zusammen.
So können die Kinder als kleine Forscher mit allen Sinnen den Wald erkunden und sich mit verschiedenen Themen (Insekten, Fröschen, Fledermäusen, Bäumen und Wassertieren beschäftigen.
Ausgerüstet mit wetterfester Kleidung und Becherlupe freuen die Kinder sich schon lange vorher auf diese Ausflüge. Darüber hinaus finden Exkursionen zum Zoo, zur Sternwarte oder zu einzelnen Museen statt, je nach Unterrichtsthema.
 
   
  3.8 Mehrtägige Klassenfahrt  
 

Zur festen Tradition geworden ist die mehrtägige Klassenfahrt nach Norderney oder zur Burg Bilstein.
Als optimaler Zeitpunkt wird das Ende der 3.Klasse/Anfang der 4.Klasse von der Schulkonferenz angesehen. Der pädagogische Schwerpunkt ist die Stärkung der Klassengemeinschaft.
Wir bemühen uns weiterhin um eine „Reaktivierung“ der Norderney-Klassenfahrt.

 
   
  3.9. Radfahrausbildung  
 

Im Rahmen des Sachunterrichtes lernen unsere Kinder schon im ersten Schuljahr Verhaltensregeln im Straßenverkehr kennen. Es finden dann erste Übungen als Fußgänger in der Verkehrswirklichkeit statt, die zum Teil von der Polizei begleitet und beobachtet werden.
Im 3. und 4. Schuljahr tritt schwerpunktmäßig das Rad fahrende Kind in den Vordergrund. Mit der Bescheinigung einer bestandenen Radfahrprüfung in Theorie und Praxis wird diese Radfahrausbildung in der Klasse 4 abgeschlossen.
Diese Ausbildung umfasst zunächst einen theoretischen Teil, der drei große Bereiche umfasst:


- Verkehrsregeln / Vorfahrtsregeln
- Verkehrszeichen
- Verkehrssicherheit

Die Einweisung in den praktischen Ausbildungsteil erfolgt durch die Polizei zunächst im Schonraum der Jugendverkehrsschule (Dammwiese) unter Mithilfe des/der FachlehrerIn und Eltern.

 
 
 
  Die weiteren Übungen finden mit Polizei und FachlehrerIn in der Verkehrswirklichkeit im nahen Umfeld der Schule statt. Auch hier ist zur Sicherheit der Kinder die Mithilfe der Eltern unerlässlich.  
   
  3.10. Schulprojekte  
 

Nach Möglichkeit soll in jedem Schuljahr ein größeres Projekt durchgeführt werden, an dem sich die ganze Schule beteiligt. Dadurch soll deutlich gemacht werden, was erreichbar ist, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Auch Aufgaben, die zunächst unlösbar erscheinen, lassen sich mit entsprechender Organisation lösen.
Nebenbei werden mit diesen Projekten auch finanzielle Mittel erwirtschaftet, die an anderer Stelle der Schularbeit zu Gute kommen.

a) in unserer Schule
Projekte der letzten Jahre waren u.a.
- Kulturprojekt
- Sportolympiade
- Umweltschutz für Europa
- Sportwerkshops
- Fit mit Roller und Fahrrad

b) Teilnahme an außerschulischen Wettbewerben
- u.a. Visionen ( Traumhäuser, Phantasiestühle )
-musikalischer Wettbewerb
-Teilnahme an Bürgermeister-Harzer-Stiftung ("Phantasiebrücken über die Lippe")

 
   
  3.11 Abschlussfeiern  
 

Nach vier Jahren Grundschule wird Abschied gefeiert. Schon lange vorher planen Kinder, LehrerInnen und Eltern gemeinsam, damit dieses Ereignis allen lange in Erinnerung bleibt.
Höhepunkt dieser Feiern können sein:

° Zelten
° Übernachten in der Schule
° Lagerfeuer im Schulgarten
° Schnitzeljagd, Spielnachmittag, Aufführungen ….

Hierbei wird oft deutlich, welche Talente sich im Lauf der Schulzeit entwickelt haben.

 
   
  4. Förderverein  
 

Unser Förderverein wurde 1979 von Eltern und Lehrern der Leoschule gegründet. Als einer der ersten schulischen Fördervereine in Lünen kann er in diesem Jahr auf 25 Jahre erfolgreiches Arbeiten zurückblicken. Neben den inzwischen zahlreichen neuen Mitgliedern gibt es auch noch viele Gründungsmitglieder, die dem Förderverein über lange Zeit treu geblieben sind.

Der Förderverein hat es sich satzungsgemäß zur Aufgabe gemacht, Einrichtungen und pädagogische und wissenschaftliche Veranstaltungen der Leoschule zu fördern, sowie bedürftige, förderungswürdige Schüler dieser Schule zu unterstützen. Besonders in Zeiten, in denen man immer wieder vom Fehlen öffentlicher Mittel erfahren muss, ist es um so wichtiger, dass durch den Förderverein Anschaffungen und Dinge finanziert werden können, die ansonsten nur schwerlich zu realisieren wären.

Um auch weiterhin in gewohntem Maße tätig sein zu können, ist die Unterstützung Ihrerseits äußerst wertvoll für den Förderverein. Wir freuen uns deshalb natürlich über jede neue Mitgliedschaft. Mitglied kann dabei jede natürliche und juristische Person oder Personengesellschaft werden. Der Jahresbeitrag beträgt zur Zeit mindestens 12,-- €. Des Weiteren kann man den Förderverein natürlich auch jederzeit durch Spenden unterstützen. Diese sind selbstverständlich steuerlich absetzbar.
Bei der Jahreshauptversammlung am 4.März 2004 wurde ein neuer Vorstand für die nächsten drei Jahre gewählt.

Er setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

1. Vorsitzender: Udo Fiegenbaum (02306/ 963 032 )

2. Vorsitzender: Dirk Hinz

Schatzmeister: Heinz Michalski

 
   
  5. Das Kollegium und MitarbeiterInnen  
  Schulleitung:
Heinz Büscher
Gisela Böckenkemper-Ahlgrimm

 
 

Kollegium:
Angelika Birke
Monika Ebert
Andrea Mesteck
Christiane Knaak
Ulrich Oelmann
Monika Prattki
Melanie Schubert
Elke Schulte-Bünnigmann
Petra Schulze Gemen
Philipp Tilmann
Gabi Treutler-Cleven
Claudia Varga
Walburgis Zweigel


 
 

Lehramtsanwärterin:
Marion Kieserling

OGATA:
Margret Banken

Sekretariat:
Gabi Hoffmann

Hausmeister:
Klaus Deiting

Gemeindekontakt:
Pfarrer Horst Feil
Gemeindereferent Stephan Wilhelm

 
 

Schulpflegschaft Vorsitzender:
Herr Marc Stoverock
Stellv.Vorsitzende:
Frau Rita Kaasen

 
  Schulkonferenz    
  Eltern:
Herr Stoverock
Herr Kröger
Frau Fähnrich
Frau Hartmann
Frau Nowak
Frau Straka

     
  Lehrer:
Frau Treutler-Cleven
Frau Schubert
Frau Ebert
Frau Prattki
HerrTilmann
Frau Mesteck
     
 
                      
22.01.2006