1.
Rahmenbedingungen
1.1 Die
Leoschule
Sie besteht seit mehr als
100 Jahren und ist eine Grundschule für SchülerInnen
der Klassen 1 bis 4. Die Leoschule liegt am südlichen Rand
der Lünener Innenstadt. Für den Unterricht stehen 6
Klassenräume in einem massiven Altbau und 6 weitere in einem
neuzeitlichen Gebäude zur Verfügung. Zur Zeit besuchen
320 SchülerInnen die Leoschule und werden von 14 LehrerInnen
unterrichtet.
Der Schulbezirk ist recht groß. Er erstreckt sich von der
Lippe aus nach Süden bis zur südlichen Stadtgrenze.
Ein Teil der SchülerInnen sind Fahrschüler, die täglich
öffentliche Verkehrsmittel benutzen müssen.
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1.2 Katholische
Bekenntnisschule
Die Leoschule ist eine städtische
Grundschule, die auch den Status einer Bekenntnisschule des katholischen
Glaubens (Art. 12 Abs 3 und 6 LV) besitzt.
Als katholische Grundschule leistet sie Erziehung und Unterricht
aus christlicher Überzeugung.
Die Leoschule als katholische
Grundschule ...
...versteht sich als Schule,
in der Menschen in christlichem Geist miteinander leben und
lernen und den katholischen Glauben erfahren können.
...leitet zu ökumenischem Denken und Handeln und so zu
Toleranz an.
...verdeutlicht unsere Welt als bewahrenswerte Schöpfung
Gottes.
...setzt auf die gemeinsame Basis von Eltern und LehrerInnen.
Eltern, die ihr Kind bei uns anmelden, bejahen die besondere
Zielsetzung und bekenntnismäßige Ausrichtung. Lehrkräfte
müssen dem entsprechenden Bekenntnis angehören, um
an unserer Schule unterrichten zu können.
...ergänzt ihr vielseitiges Schulleben
-durch die Feier kirchlicher Feste,
-durch Umgang mit Symbolen und Zeichen des Glaubens,
-durch die Pflege religiöser Bräuche,
-durch die Anleitung zu Stille und Besinnung,
-durch Singen und Beten und
-durch die Feier von Schulgottesdiensten.
...vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, soziale
Kompetenz und Verantwortungsbereitschaft. Durch erziehenden
Unterricht fördert sie gleichzeitig das Urteilsvermögen
und den verantwortlichen Umgang mit dem Gelernten.
...bereitet durch den Pastor die Kinder der 3. Jahrgangsstufe
auf den Empfang der 1. Heiligen Kommunion vor.
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1.3 Verlässliche
Grundschule
Vor der Einführung der
gesetzlichen Regelung Schule von acht bis eins hat
in der Leoschule bereits durch das große Engangement des
Kollegiums das Prinzip gegolten, keinen Unterricht ausfallen zu
lassen. Bei kurzfristig erforderlichen Vertretungen hat sich die
Schulleitung bemüht, den Unterricht und Stundenplan der Kinder
mit eigenen Mitteln aufrecht zu erhalten.
Seit Oktober 1999 steht für die Praxis einer verlässlichen
Grundschule ein neues gesetzliches Instrumentarium bereit (Vertretungspool
und Programm Geld statt Stellen).
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1.4 Schule
von acht bis eins
An unserer Schule besteht
die Möglichkeit, die Kinder über den Unterricht hinaus
in der Zeit von 8 - 13 Uhr betreuen zu lassen. Dies führt
zu regelmäßigen und verlässlichen Schulzeiten.
Dieses Angebot richtet sich vor allem an berufstätige Eltern
und Alleinerziehende. Es umfasst sowohl die Erledigung von Hausaufgaben,
als auch Anregungen zu Spiel und Sport, eigenständigem und
gemeinsamen Tun. Bedingt durch ständig steigende Schülerzahlen
und das vorhandene Raumangebot kann nur eine begrenzte Anzahl
von Kindern betreut werden.
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1.5 Gestaltung
von Schule
Mehrere Elterninitiativen
sorgten dafür, dass alle Klassenräume nacheinander einen
neuen Anstrich erhielten. Zu einer angenehmen Lernatmosphäre
in den Klassen tragen die SchülerInnen und LehrerInnen durch
eine individuelle Ausgestaltung ihrer Klassenräume bei. Auch
die Wände der Flure und der Pausenhalle im Erdgeschoss wurden
bereits mit unterschiedlichen Motiven durch Eltern und LehrerInnen
bemalt.
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In der Pausenhalle wurde in Eigenarbeit eine Bühne errichtet,
die bei zahlreichen Veranstaltungen schon gute Dienste geleistet
hat.
Auch das Schulgelände wurde mit Hilfe der Eltern gestaltet,
um den Kindern mehr Spielmöglichkeiten in den Pausen anzubieten.
Der Sandkasten geht auf eine Elterninitiative zurück. Die
mittlerweile notwendig gewordene Renovierung soll bis zum Sommer
2000 abgeschlossen sein.
Die Anlage des Schulgartens
mit einer soliden Einzäunung, den Hochbeeten, einem Teich
und dem Gartenhaus ist ebenfalls durch die Unterstützung
der Eltern möglich geworden.
Für die Zukunft ist
die aktive und lebendige Zusammenarbeit der Eltern und des Lehrerkollegiums
zum Wohle der uns anvertrauten Kinder unser Ziel.
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2.
Unsere pädagogische Arbeit |
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2.1.
Teamarbeit
In der Leoschule arbeiten
LehrerInnen in den einzelnen Jahrgangsstufen in Teams zusammen.
Lerninhalte und Unterrichtsmethoden werden von allen in der entsprechenden
Jahrgangsstufe unterrichtenden KollegInnen gemeinsam erarbeitet
und in den einzelnen Klassen umgesetzt. Hierbei finden natürlich
die speziellen Rahmenbedingungen innerhalb eines Klassenverbandes
sowie die pädagogische Freiheit des einzelnen Lehrers besondere
Berücksichtigung.
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Nachdem ein Unterrichtsthema
festgelegt ist, tragen alle LehrerInnen des Teams Ideen und Materialien
zusammen. Aus diesem Fundus schöpfen sie die für ihre
Klassen adäquaten Unterrichtsmittel. Begleitend zur Unterrichtseinheit
und besonders nach deren Abschluss werden die erzielten Ergebnisse
im Team diskutiert und Verbesserungsmaßnahmen eingeleitet.
Durch diese Arbeitsweise
erhält jedes Teammitglied einerseits zusätzliche Anregungen
zur Unterrichtsgestaltung, andererseits erfährt es eine Rückmeldung
zu den eigenen Unterrichtsideen bzw. deren Umsetzung in anderen
Klassen.
Wie die vergangenen Jahre
gezeigt haben, hat sich diese Arbeitsweise bewährt - Teamarbeit
ist eben mehr als nur die Summe aller Einzelarbeiten.
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2.2.Innere
und äußere Differenzierung
Die SchülerInnen kommen
mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen zur Schule. Daher gilt
es, den Unterricht so zu organisieren, dass jeder da abgeholt
wird, wo er steht. Dies erfolgt über den Stundenplan, in
dem Förderstunden vorgesehen sind (äußere Differenzierung).
Wesentlicher ist jedoch die innere Differenzierung. Hier wird
der Unterricht so gestaltet, dass er das individuelle Arbeitstempo
und Lernvermögen des einzelnen Kindes berücksichtigt.
Es bieten sich zum Beispiel folgende Unterrichtsformen an:
Tages- und Wochenplan
Lernen an Stationen
Werkstätten
Hierbei gibt es für
alle Kinder verbindliche Pflichtaufgaben und Zusatzangebote, die
frei ausgewählt werden können. In einem vorgeschriebenen
Zeitraum wählen die Schüler die Reihenfolge der zu bearbeitenden
Aufgaben selbst aus, wodurch sie zu einem individuellen Arbeitsrhythmus
finden und gleichzeitig das selbstständige Lernen trainieren.
Auch besteht je nach Aufgabe die Möglichkeit, die Sozialform
(z.B. Partner-, Einzelarbeit) frei zu wählen, um dadurch
das gemeinsame Lernen und das gegenseitige Helfen zu fördern.
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2.3 GU
- Gemeinsamer Unterricht
Im gemeinsamen Unterricht
(GU) werden einzelne SchülerInnen mit sonderpädagogischem
Förderbedarf in den Unterricht der Regelschule integriert
. Dabei werden sie auch stundenweise individuell durch einen Sonderschulkollegen
betreut.
Seit einigen Jahren wird auch an der Leoschule gemeinsamer Unterricht
erteilt, dabei machen die Beteiligten positive Erfahrungen in
der Zusammenarbeit mit den SonderschullehrerInnen und den jeweiligen
Schulen. Besonders hilfreich für die KollegInnen sind auch
die nachmittäglichen Fortbildungsveranstaltungen, die von
den Sonderschulen angeboten werden. Dort besteht die Möglichkeit,
mit anderen LehrerInnen Erfahrungen auszutauschen und Hilfestellungen
für den Umgang mit den Kindern zu erhalten.
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2.4 Lehrerausbildung

Die Leoschule hat eine lange
Tradition in der Ausbildung junger LehrerInnen. Erfahrungsgemäß
leben sich die LehramtsanwärterInnen schnell ein und sind
gut in den Schulalltag integriert. Sie nehmen darüber hinaus
an Projekten, Klassenfahrten und Ausflügen teil. Auch in
die Elternarbeit werden sie mit eingebunden.
LehramtsanwärterInnen, MentorInnen und AusbildungskoordinatorInnen
arbeiten eng mit Schule und Studienseminar zusammen.
Die Betreuung der LehramtsanwärterInnen bedeutet für
die MentorInnen einen großen zeitlichen Aufwand, jedoch
bringen die jungen LehrerInnen immer wieder neue Ideen, Methoden
und Materialien mit in die Schule.
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2.5
Vom Kindergarten zur
Grundschule
Der Weg aus der behüteten Atmosphäre des Kindergartens
in die neue Umgebung einer Grundschule ist für alle Beteiligten
ein entscheidender Schritt.
Kinder und Eltern sehen diesem Ereignis oftmals mit gemischten Gefühlen
entgegen.
Um den Übergang leichter zu gestalten, hat das Lehrerkollegium
ein Konzept entwickelt, das die Zusammenarbeit zwischen Grundschule
und Kindergarten intensiviert und Möglichkeiten bietet, Grundschularbeit
und LehrerInnen vor der Einschulung kennen zu lernen. |
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Mindestens einmal im Jahr werden die Kindergartenleitungen zu einem
Gespräch mit Vertretern der Schule eingeladen. Hierbei werden
Neuigkeiten ausgetauscht und Erfahrungen und Anregungen weitergegeben.
Vor der Anmeldung haben die Kinder an einem Schnuppertag die Möglichkeit,
die Leoschule kennen zu lernen. Während sie am Unterricht teilnehmen,
haben ihre Eltern die Gelegenheit, Antworten auf erste Fragen zur
Einschulung zu erhalten.
Noch intensiver wird der Kontakt nach der Lernanfängeranmeldung.
Alle künftigen Erstklässler werden vor den Sommerferien
an einem Vormittag in die Schule eingeladen.
An diesem Tag lernen die Kinder ihre zukünftigen KlassenlehrerInnen
kennen. Gemeinsam wird gesungen, gebastelt und eine Gemeinschaftsarbeit
erstellt, welche die Kinder nach den Sommerferien am Einschulungstag
in der Klasse wiederfinden. Dadurch fühlen sie sich in der
neuen Umgebung nicht mehr ganz so fremd. Außerdem haben die
LehrerInnen Zeit, alle Fragen zu beantworten, die den Kleinen unter
den Nägeln brennen.
Auch die Elterninformation spielt kurz vor den Sommerferien eine
wichtige Rolle. Hier erfahren die Erziehungsberechtigten alles Wichtige
zur Einschulung sowie zu den ersten Schulwochen.
Auf diese Weise werden viele Unsicherheiten und Ängste abgebaut. |
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2.6
Der erste Schultag
Endlich ist der große Tag gekommen. Er beginnt für Kinder,
Angehörige und LehrerInnen mit einem gemeinsamen feierlichen
Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche. Anschließend findet
die Einschulungsfeier statt, bei der die Musik AG ein Theaterstück
aufführt. Danach geht es endlich mit den farbenfrohen Schultüten
in die Schule und in die einzelnen Klassen. Die Eltern haben während
dieser Zeit bei einer Stärkung die Gelegenheit zum Plausch.
Mit einer ersten kleinen Hausaufgabe im Ranzen endet der erste Schultag.
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2.7 Wahlpflichtunterricht
im Fach Sport
Die SchülerInnen der
vierten Jahrgänge haben die Möglichkeit, die ihnen zur
Verfügung stehenden Sportstunden so aufzuteilen, dass einzelne
Interessen berücksichtigt werden können. Neben einer
normalen Stunde im Fach Sport können die Schüler
wählen zwischen:
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Schwimmen
Handball
Tennis
Auf diese Weise können
die Kinder in unbekannte Sportarten hineinschnuppern und sich
mit ihnen vertraut machen.
Dieses Wahlverfahren wird zu jedem Schulhalbjahr neu durchgeführt.
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2.8 Arbeitsgemeinschaften
(AG)
- Musik AG
In der Musik AG treffen sich einmal in der Woche Kinder aus
den 3. und 4. Jahrgängen, die gerne singen und Spaß
haben am Umgang mit verschiedenen Instrumenten. Sie üben
Lieder und szenische Spiele ein, die zum Beispiel auf der Einschulungsfeier
oder zu besonderen Anlässen aufgeführt werden. Ein
besonderer Höhepunkt war zum 100-jährigen Schuljubiläum
die Aufführung des Musicals Tabaluga im Heinz-Hilpert-Theater.
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- Flöten AG
Interessierte Kinder können in der Flöten AG das Instrument
erlernen und gemeinsam musizieren. Die Flöten AG umrahmt
auch Schulmessen, Weihnachtsfeiern oder andere festliche Anlässe
musikalisch .
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- Computer AG
Besonders begehrt ist die Teilnahme an der Computer AG. Hier
üben die Kinder sich im Umgang mit den neuen Medien, indem
sie z.B. im zweiten Schuljahr spielerisch ihre Lese-, Schreib-
und Rechenfertigkeiten trainieren. Später sind sie in der
Lage, mit Schreibprogrammen zu arbeiten. Einige Computer AG´s
sind bis zum 4. Schuljahr so weit gekommen, dass sie kleine
Kalkulationen aufstellen sowie einfache Rechenspiele programmieren
konnten.
Für die Zukunft ist geplant, e-mail Kontakt zu anderen
Schulen zu pflegen und eine einfache Homepage zu gestalten.
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- Englisch AG
Auf spielerische Art und Weise begegnen die Kinder der englischen
Sprache. Über Lieder und Sprüche werden sie mit deren
Klang vertraut gemacht. In Rollenspielen lernen die Kinder,
kleine Situationen des Alltags auf englisch zu meistern. Außerdem
erfahren sie viel über Land und Leute.
- Garten AG
Der Natur auf der Spur sind die Kinder der Garten AG. Sie lernen
die verschiedenen Wachstumsstufen vom Säen bis zum Ernten
kennen. Es geht aber nicht nur um die Pflanzen im Schulgarten,
sondern auch um die dort lebenden Tiere über und unter
der Erde. Von besonderem Interesse ist die Entwicklung vom Laich
zum Frosch, die in unserem Schulteich in allen Entwicklungsstufen
beobachtet werden kann. Die Kinder der Garten AG erprobten auch
die Wirkung von Naturmaterialien als Weihnachtsschmuck und setzten
ihre Erfahrungen für die Gestaltung des Tannenbaumes in
der Pausenhalle ein.
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2.9 Und
nach der Grundschule ...
Im Unterricht der Klasse
4 wird auf den Schulwechsel intensiv hingearbeitet. Zum Beispiel
werden die Schüler über Rollenspiele und Geschichten
darauf vorbereitet, wieder die Kleinsten zu sein.
In der ersten Klassenpflegschaftssitzung im 4. Schuljahr informieren
die KlassenlehrerInnen die Eltern über die weiterführenden
Schulen. Noch im 1. Halbjahr findet ein Elternsprechtag mit einer
ausführlichen individuellen Beratung über die weitere
schulische Laufbahn des Kindes statt.
Wesentliche Grundlagen hierfür sind Kriterien wie:
Schulleistungen
Ausdauer und Freude am Lernen
Arbeitsverhalten
Leistungsbereitschaft
Mit dem Halbjahreszeugnis Ende Januar wird die Empfehlung in schriftlicher
Form an die Eltern herausgegeben.
Ferner bieten die meisten weiterführenden Schulen der Sekundarstufe
I Tage der offenen Tür für Kinder und Eltern an, dabei
werden konkrete Informationen zu den einzelnen Schulen gegeben.
Einige weiterführende Schulen laden unsere Viertklässler
zu Schnuppervormittagen ein.
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3. Schulleben
Das Schulleben wird über
den Unterricht hinaus durch zahlreiche Aktivitäten bereichert,
die auch oft am Nachmittag stattfinden. Hier wäre zum Beispiel
zu nennen: ABC-Fest, Weihnachtsbasteln mit Eltern, Adventsfeiern,
Grill- und Spielenachmittage, Jahresabschlussfeiern, ...
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3.1 Radfahrausbildung
Ein Schwerpunkt des Sachunterrichts
im 3./4. Schuljahr ist die Vorbereitung der Kinder auf die Radfahrprüfung,
die Anfang/Mitte des 4. Schuljahres durchgeführt wird.
Die Ausbildung umfasst einen theoretischen und einen praktischen
Teil. Die Theorie enthält folgende drei Bereiche :
- Verkehrsregeln
- Verkehrszeichen
- verkehrssicheres Fahrrad
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Die praktische Ausbildung
erfolgt durch die Verkehrspolizei zunächst in der Jugendverkehrsschule
(Dammwiese).
Hier werden Verkehrssituationen wie z. B.
- Abbiegen im Kreuzungsbereich
- Überholvorgänge
- rechts vor links
im Schonraum eingeübt.
Die weiteren Übungen
finden in der Verkehrswirklichkeit im nahen Umfeld der Schule
statt. Hier ist die Mithilfe der Eltern unerlässlich.
Nach bestandener Prüfung erhalten alle Kinder einen Fahrradpass
sowie eine Plakette, welche die Verkehrssicherheit ihres Rades
bestätigt.
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3.2
Außerschulische Lernorte
Mehrmals im Jahr wird der Klassenraum durch außerschulische
Lernorte ersetzt. Besonders intensiv arbeitet unsere Schule mit
der Waldschule Cappenberg zusammen. So konnten die Kinder bereits
bei der Spargelernte helfen, einen Bauernhof besuchen oder mit allen
Sinnen den Wald erkunden. Ausgerüstet mit wetterfester Kleidung
und Becherlupe freuen die Kinder sich schon lange vorher auf diese
Ausflüge. Darüber hinaus finden Exkursionen zum Zoo oder
zu einzelnen Museen statt, je nach Unterrichtsthema. |
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3.3 Norderney
Bereits zur Tradition geworden
ist die 5-tägige Klassenfahrt auf diese Nordseeinsel zu Beginn
des 4.Schuljahres.
Als erster Härtetest in Bezug auf Trennungsschmerz, Selbstständigkeit
und Wandertauglichkeit ist im 3.Schuljahr eine Übernachtung
in einer Jugendherberge oder in der Schule von Vorteil.
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Wer diesen Test überstanden hat, ist reif für
die Insel. Ausgerüstet mit Kuscheltier, Taschenlampe,
Gummistiefeln und Sandschaufel erleben die SchülerInnen und
LehrerInnen Schule und Lehrplan auf andere Art. Ein besonderes
Erlebnis für alle ist bereits die Überfahrt mit der
Fähre.
Unterricht an den folgenden fünf Tagen heißt: Strandleben,
Burgen bauen, Muscheln suchen, Krebse fangen, Wattwanderung, Stadterkundung,
Nachtwanderung, Schatzsuche, Aufgabenspiele.
Im Rahmen der Möglichkeiten werden den Kindern die Arbeit,
die Lebensweise sowie die Sitten und Gebräuche der Inselbewohner
nahegebracht.
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3.4
Herbstprojekt mit Kartoffeltag
In der Woche vor den Herbstferien zieht die Natur in die Schule
ein. In jedem Jahr wird die Pausenhalle herbstlich dekoriert. Auf
der Bühne können die Kinder mit allen Sinnen den Herbst
erfahren. Sie sehen das gefärbte Laub, riechen die reifen Früchte
und ertasten unterschiedliche Waldfrüchte. In den einzelnen
Klassen werden herbstliche Themen fächerübergreifend erarbeitet,
z.B. Igel, Obst und Gemüse, Getreide, Vom Korn zum Brot, Kartoffel...
Eine feste Tradition ist der Kartoffeltag am letzten Schultag vor
den Herbstferien. |
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An diesem Tag
geht es im Schulgarten heiß her: Schulleiter und Hausmeister
schwitzen am Kartoffelfeuer und sorgen dafür, dass jedes Kind
in den Genuss eines gebratenen Erdapfels kommt.
Auch in den Klassen herrscht rege Betriebsamkeit: Hier werden die
passenden Beilagen zubereitet, Loblieder auf die dolle Knolle
gesungen, gedichtet, gemalt, gebastelt und gespielt. Hin und wieder
lässt es sich selbst der Kartoffelkönig nicht
nehmen, an diesem Tag zu erscheinen. In einem gemeinsamen Abschlusssingen
begleitet der Kartoffelboogie alle in die wohlverdienten Ferien. |
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3.5 Advent
Richtig still wird es im
Advent. In dieser Zeit wird sich ganz bewusst gegen die Hektik,
Betriebsamkeit und das Konsumdenken der Umwelt abgegrenzt, um
den eigentlichen Sinn der Weihnachtszeit in den Vordergrund treten
zu lassen.
Äußerlich werden mehrere Zeichen gesetzt:
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- das ganze Schulgebäude
wird von den SchülerInnen geschmückt
- im Schulgebäude leuchten
in allen Klassen Kerzen und ein großer Tannenbaum empfängt
alle mit strahlenden Lichtern beim Betreten des Gebäudes
- meditative Musik erklingt
Die SchülerInnen begeben
sich sofort in ihre Klassen, sobald sie zur Schule kommen. Dieser
offene Unterrichtsbeginn ermöglicht eine individuelle Einstimmung
auf den Tag.
Durch die Adventszeit begleitet Kinder und LehrerInnen ein gemeinsames
Singen in der Pausenhalle.
Mit Spannung und Freude wird der Nikolaustag erwartet, der stets
Überraschungen bereithält.
Plätzchenduft breitet sich bis in den letzten Winkel des
Gebäudes aus. Überall wird fleißig gebastelt,
um die Familie mit kleinen Geschenken zu erfreuen.
In der letzten Woche vor den Weihnachtsferien findet für
alle Klassen ein Adventsgottesdienst statt.
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3.6 Schulgottesdienste
und Schulmessen
Für die Klassen 1 und
2 finden in der Herz-Jesu-Kirche über das Jahr verteilt vier
Wortgottesdienste statt:
Erntedank
Advent
Fastenzeit
Schuljahresende
Die ReligionslehrerInnen dieser beiden Jahrgangsstufen planen
und bereiten diese vor.
Bei der Durchführung werden die Kinder aktiv in die Gestaltung
integriert (Rollenspiele, Fürbitten, Gebete, musikalische
Beiträge).
Die Klassen 3 und 4 feiern einmal im Monat eine Schulmesse, die
vom Pastor geplant und durchgeführt wird.
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3.7 Schulprojekte
Nach Möglichkeit soll
in jedem Schuljahr ein größeres Projekt durchgeführt
werden, an dem sich die ganze Schule beteiligt. Dadurch soll deutlich
gemacht werden, was erreichbar ist, wenn alle gemeinsam an einem
Strang ziehen. Auch Aufgaben, die zunächst unlösbar
erscheinen, lassen sich mit entsprechender Organisation lösen.
Nebenbei werden mit diesen Projekten auch finanzielle Mittel erwirtschaftet,
die an anderer Stelle der Schularbeit zu Gute kommen.
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Das bisher größte und wahrscheinlich auch bekannteste
Projekt ist die Aufführung des Musicals Tabaluga
anlässlich des 100 jährigen Schuljubiläums im Jahre
1997. Bereits früher wurde das Musical Cats aufgeführt.
Aktuelle Beispiele für gelungene Projekte sind der Adventsmarkt
und das Kulturprojekt im Schuljahr 1998 / 99.
Dazu wurden Künstler aus den Bereichen Darstellende
Kunst, Musik, Theater und Literatur
eingeladen, um mit den Kindern und den LehrerInnen gemeinsam Kultur
zu erfahren.
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3.8 Abschlussfeiern
Nach vier Jahren Grundschule
wird Abschied gefeiert. Schon lange vorher planen Kinder, LehrerInnen
und Eltern gemeinsam, damit dieses Ereignis allen lange in Erinnerung
bleibt.
Höhepunkte dieser Feiern können sein:
Zelten
Übernachtungen in der Schule
Lagerfeuer im Schulgarten
Schnitzeljagd, Spielenachmittag, Aufführungen,...
Hierbei wird oft deutlich, welche Talente sich im Laufe der Schulzeit
entwickelt haben.
Zum Schluss lassen sich alle die Köstlichkeiten des kalten
Büfetts schmecken.
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4.
Eltern und Schule |
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4.1 Elternarbeit
Elternbeteiligung ist notwendig,
damit die Schule ihre Aufgaben in vollem Umfang erfüllen
kann. Neben dem obligatorischen Engagement im Rahmen der Schulmitwirkungsorgane
wie Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft und Schulkonferenz gibt
es ein großes Betätigungsfeld für die Eltern:
Unterstützung beim Schwimmunterricht
Einsatz bei den Bundesjugendspielen
Hilfe bei der praktischen Radfahrausbildung
Begleitung bei Unterrichtsgängen und Ausflügen
Unterstützung bei Großprojekten wie Tabaluga
bzw. dem Kulturprojekt
Nikolausfeste
Grillabende
Spielnachmittage
Vorbereitung und Durchführung von Abschlussfeiern
...
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4.2
Elternstammtisch
LehrerInnen und Eltern können oftmals unterschiedliche Interessen
und Erwartungen in Bezug auf Schule haben. Diese unterschiedlichen
Positionen werden sehr schnell deutlich, wenn es um die Planung
und Durchführung von konkreten Vorhaben außerhalb des
eigentlichen Unterrichts geht.
Die Elternstammtische bieten eine gute Gelegenheit, um Erfahrungen
auszutauschen und in entspannter Atmosphäre gemeinsam zu diskutieren.
Vorhaben der einzelnen Klassen werden besprochen und mit Inhalt
gefüllt.
Dazu werden gelegentlich oder regelmäßig die KlassenlehrerInnen
eingeladen. Dabei bleibt natürlich genügend Zeit für
private Plaudereien. |
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4.3
Elterninitiative
Ohne engagierte Eltern wäre die traditionelle Norderneyfahrt
der 4. Jahrgangsstufe schon nicht mehr finanzierbar. Durch aktiven
Verkauf von Speisen und Getränken bei Einschulungsfeiern, Elternsprechtagen
oder Schulfesten erwirtschaften die Eltern einen Teil der Fahrtkosten
zum Nutzen aller Schüler. Diese und andere Formen von Spenden
und ehrenamtlichen Leistungen machen aber nur einen Teil der Elternarbeit
aus.
Alle Eltern sind aufgefordert, Initiative zu zeigen und sich zu
engagieren bei
Einbringung von Wissen und Erfahrung ins Schulleben,
Zusammenarbeit und Hilfestellung bei schulischen Projekten,
Kommunikationsförderung aller am Schulleben Beteiligter.
Jede Form von Elterninitative ist herzlich willkommen, um mit neuen
Ideen und Engagement die Leoschule weiterzuentwickeln. |
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4.4 Förderverein
Der Förderverein der
Leoschule wurde im Jahr 1979 gegründet und ist ein eingetragener
Verein.
Aufgabe des Vereins ist die Förderung der Einrichtungen und
der pädagogischen Veranstaltungen der Leoschule sowie die
Unterstützung bedürftiger, förderungswürdiger
Schüler dieser Schule.
Der Vorstand des Fördervereins wird alle drei Jahre durch
die Mitgliederversammlung gewählt. Die Mitgliederversammlung
tritt mindestens einmal jährlich zusammen, der Vorstand trifft
sich in regelmäßigen Abständen.
Alle Interessierten sollten
mit einem Mindestbeitrag von jährlich 20 DM Mitglied werden.
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5.Das
Kollegium und MitarbeiterInnen
(Stand: Mai 2000)
LehrerInnen:
Frau Birke
Frau Böckenkemper-Ahlgrimm
Frau Ebert
Frau Heemann
Herr Krause
Frau Mesteck
Frau Neumann
Herr Oelmann
Frau Prattki
Frau Schulte-Bünnigmann
Frau Varga
Frau Zweigel
Lehramtsanwärter:
Herr Flämig
Sekretariat:
Frau Hoffmann
Hausmeister:
Herr Prior
Verlässliche Grundschule
acht bis eins:
Frau Köhler
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